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13. + 14. 04. 2012, 19.30h
Theater O-TonArt, Berlin

Die fromme Helene
oder Schwül war die Nacht
Ein lustvollschwarzes MusikTheaterStück nach Wilhelm Busch

mit Christian Bormann + Annette Wiegand (Klavier)

Theater O-TonArt
Kulmer Straße 20a
Berlin-Schöneberg
Kartenvorbestellung 030 99 19 119

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Ein lustvollschwarzes MusikTheaterstück
nach Wilhelm Busch
Die fromme Helene oder Schwül war die Nacht

Helene wächst als Pflegekind bei Onkel und Tante Nolte auf. Sie ist frühreif. Ihr lebens – und liebeshungriges Wesen kollidiert ständig mit der Bigotterie ihrer Verwandten. Böse Streiche wechseln bei Lenchen ab mit guten Vorsätzen. Als sie mit ihrem Vetter Franz ein Techtelmechtel anfängt, kommt es schliesslich zum
Eklat – die Noltes werfen sie aus dem Haus. Helene steht buchstäblich auf der Strasse, die sie geradewegs in die grosse, weite, sündige Welt führt :

Wie der Wind in Trauerweiden
tönt des frommen Sängers Lied,
wenn er auf die Lasterfreuden
in den grossen Städten sieht.

Ein junges Mädchen kommt vom Land in die Stadt – mit kleinem Koffer und grossen Augen. Will leben. Will lieben. Männer, Männer, Männer – whow !! Und immer die Falschen – gewalttätig, untreu, verfressen und impotent. Kurz vorm späten Mädchen
heiratet Lene den reichen Spiesser Schmöck. Ihre Zeit vergeht, die Sehnsucht nicht. Einen Trost gibt es :… wer Sorgen hat, hat auch Likör. Im Rausch steckt Lene die Bude in Brand. Sie verbrennt und landet in der Hölle.

Doch wo andere nur den Teufel sehen, findet Helene endlich ihr Glück …

Der Sänger und Schauspieler Christian Bormann hat aus der altbekannten Moritat Die fromme Helene von Wilhelm Busch eine ganz eigenwillige Solo – Operette gemacht : In die 600 Knittelverse sind beziehungsreiche Schlager der 30er – Jahre arrangiert und es entsteht eine furios – unterhaltsame Einheit von Text, Schauspiel,
Musik und Gesang. Im fliegenden Wechsel der Kostüme singt, spielt und parodiert Christian Bormann all die Männer und Frauen der Geschichte, die Onkel und Tanten, die Liebhaber, Freunde, Pfaffen und Ehemänner der Helene Nolte.

Am Klavier wird er dabei von Annette Wiegand begleitet.

Presse : „ Lebenslustig in die Hölle – teuflisch gut !