Die fromme Helene oder Schwül war die Nacht nach Wilhelm Busch (Fotos, CD)

Wie der Wind in Trauerweiden, tönt des frommen Sängers Lied,

wenn er auf die Lasterfreuden in den grossen Städten sieht -

 

Ein junges Mädchen kommt vom Land in die Stadt – mit kleinem Koffer und grossen Augen. Will leben. Will lieben. Männer, Männer, Männer – whow !! Und immer die Falschen – gewalttätig, untreu, verfressen und impotent. Kurz vorm späten Mädchen

heiratet Helene den reichen Spiesser Schmöck. Ihre Zeit vergeht, die Sehnsucht nicht. Einen Trost aber gibt es : Wer Sorgen hat, hat auch Likör. Im Rausch steckt Lene die Bude in Brand. Sie verbrennt und landet in der Hölle. Doch wo andere nur den Teufel sehen, findet sich endlich ihr Glück ...

 

Der Sänger und Schauspieler Christian Bormann hat aus der altbekannten Moritat von Wilhelm Busch eine ganz eigenwillige Solo – Operette gemacht : In die 600 Knittelverse sind beziehungsreiche Schlager der 30er – Jahre arrangiert und es entsteht eine furios - unterhaltsame Einheit von Text, Schauspiel Musik und Gesang. Im fliegenden Wechsel der Kostüme singt, spielt und parodiert Bormann all die Männer und Frauen der Geschichte, die Onkel und Tanten, die Liebhaber, Freunde, und Ehemänner der Helene Nolte.

 

Am Klavier wird er dabei von Elona Schneider begleitet.

 

„Lebenslustig in die Hölle – teuflisch gut. Sehenswert. Hörenswert. Hingehen.“

 

(Braunschweiger Zeitung)