Der Mensch ist ein zähes Luder. Liebesbriefe. Abschiedsbriefe.

1933 gelangen die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht. Der demokrati -sche Grundsatz : „Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden“ ist fortan aufgehoben, und wird rücksichtslos ersetzt durch " Führer befiel, wir folgen“. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges weiten sich Terror und Unterdrückung auch auf das besetzte Europa aus. Die Schauspieler Angela Bohrmann und Christian Bormann stellen in ihrer Lesung

 

„Der Mensch ist ein zähes Luder. Liebesbriefe. Abschiedbriefe.“

 

Dokumente vor des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus: Tagebuchblätter, Aufzeichnungen und Gedichte - vor allem aber Abschiedsbriefe derer, die von den Machthabern des Dritten Reiches zum Tode verurteilt worden sind: Studenten, Handwerker, Gelehrte, Arbeiter, Aristokraten, Militärs, Geistliche. Frauen und Männer also aus allen Bildungs, - und Bevölkerungsschichten. Letzte Briefe geschrieben kurz vor der Hinrichtung, Liebesbriefe, die zugleich Abschiedsbriefe sind. Keine leichte Kost, aber bewegende Zeugnisse voller Zuspruch und Klarheit, voller Zuneigung, Treue, Wahrhaftigkeit und Mut.